Ausbildung Der Übergang von der Schule zum Beruf ist meist schwierig. Die Politik hilft bei der Berufsorientierung mit einem Förderprogramm. Wie das Handwerk davon profitieren kann. Was willst du später mal werden? – Die Antwort ist für Schüler meist schwierig, denn die wenigsten haben eine realistische Vorstellung von Berufen und Berufsleben. „Einer der beliebtesten Handwerksberufe bei Mädchen ist die Friseurin“, weiß Vera Grämmel, Leiterin des Projekts „Talentwerkstatt OWL“ der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, „aber wenn sie sich bewusst werden, dass man acht Stunden am Tag stehen muss, rückt der Traumberuf in ein anderes Licht.“ Die Abbrecherquoten bei Friseuren sind im Bezirk mit am höchsten.
Damit sich Schüler besser auf das Berufsleben vorbereiten können, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) das Programm zur „Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ initiiert und jetzt auf 50 Millionen Euro aufgestockt. Jugendliche können dadurch Vorstellungen und Vorlieben für Berufe entwickeln und so die passende Lehre finden. Betriebe haben die Möglichkeit, geeignete Bewerber kennenzulernen.
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HIERKönnten Sie sich vorstellen Jugendlichen im Rahmen dieses Programms Einblick in Ihr Unternehmen zu geben? Welche Verbesserungen sind aus Ihrer Sicht denkbar?