Hallo.
Ich habe ein Problem.
Ich bin kein Handwerker, sondern "Endkunde" / "Laie" und habe handwerklich 2 linke Hände - es reicht so gerade für den haushaltsüblichen Eigenbedarf....

Ich habe im Sommer/Herbst ein Chalet gekauft, bewohne es nach einem langwierigen Umzug und will mir ab Ende Januar endlich meine Küche aus der alten Wohnung aufbauen (die Jetzige war bereits drin und fliegt raus!).
Am Anfang (also im November) war EIGENTLICH geplant:
- FREMDE Küche raus reißen
- Alte Fliesen von der Wand holen
- Ein bischen Farbe auf die Tapete
- Neue Fliesen legen lassen
- 48 Std. alles trocknen lassen
- MEINE Küche `rein, montieren und fertig.
Dann kam der Winter.
Und ein offensichtlich böses Erwachen.
Deswegen brauche ich jetzt Hilfe.
So weit wie möglich werde ich vieles selbst machen, aber um eine fachliche Kompetenz-Person in Punkto Beratung und teils auch tatktäftige Unterstützung (nicht ausschließlich das Fliesen-Legen!!!) komme ich wohl kaum herum.
Ich brauche also eine/n
GUTE/N, ZUVERLÄSSIGE/N und KOMPETENTE/N Handwerker/in, die/der ihr/sein Fach BLIND beherrscht und eine gute Leistung abliefert.
Günstig wirds sicher nicht - das kann ich mir schon denken, aber ich kann, will und werde keine 25.000,-€ oder Dergleichen investieren!
Zum Projekt: Es handelt sich hierbei um ein Mobilheim mit Anbau. Da es nicht mobil ist, nenne ich es "Haus" / "Chalet".
Das Chalet ist untergliedert.
Im industriell gefertigten "Mobilheim" sind Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad und Büro untergebracht. Im "Anbau" sind Küche und Wintergarten/Terrasse untergebracht.
Das Chalet als Ganzes steht nicht auf dem Boden - unter dem sogenannten Boden sind rund 40-50cm Zwischenraum, eingerahmt von wetterfesten Platten. Erst darunter ist der eigentliche Boden, also die mit Bürgersteig-Platten belegte Erde. In diesem Zwischenraum verlaufen Wasser-Leitungen, Teile der Strom-Leitungen, die Gas-Leitung und selbstverständlich auch das Abwasser-Rohr. Aber darum geht es nicht.
Das Dach des Chalet's ist ein Flachdach aus Holz oder so.
Bedeckt mit Teerpappe.
Ob zwischen dem Holz der Innendecke und der Teerpappe eine Isolierung ist, und was es für eine ist, weiß ich nicht sicher. Ich kann nur auf eine dünne Schicht Glaswolle vermuten.
Die Fenster des "Anbau's" und des Wohnzimmers sind bemerkenswert - jeder gute Handwerker würde sich wahrscheinlich kaputt lachen. Ein-glasig, nicht sonderlich gut isoliert, ein Witz eben.....
ABER es geht sich eigentlich ja nur um die Küche.
Ich heize hier mit einem mobilen Gas-Ofen "Rowi Blue Flame 4200" mit Butan-Propan-Gas. Er beheizt mein ganzes Chalet. Bei 18-20°C schalte ich ab, weil mir diese Temperatur reicht.
Wenn ich morgens plötzlich nur +2°C habe, weil das Chalet in der Nacht zu sehr abgekühlt ist, (ist schon einige Male vorgekommen, weil es draußen, insbesondere nachts, weit unter -10°C war) nehme ich für kurze Zeit 2 Platten des Gas-Herdes dazu, um schnell das Chalet aufzuheizen. Diese schalte ich dann bei etwa 15°C wieder ab.
Beim Schnell-Aufheizen des Chalets ist folgender Effekt zu beobachten:
An allen glatten Oberflächen sammelt sich Feuchtigkeit (besonders an Fenstern, Spiegeln und allem, was aus Glas ist) - ist ja auch irgendwo klar.
Nach einer gewissen Zeit verschwindet jene Feuchtigkeit wieder fast spurlos. Lediglich an gläsernen Oberflächen bleiben teilweise Schliere zurück.
Soweit so gut.....
Da ja jetzt das neue Jahr da ist, alte Baustellen langsam aber sicher von mir geschlossen/auf Eis gelegt wurden und ich nun ganz langsam darauf hin arbeite, ab Ende Januar meine Küche neu zu machen, habe ich heute bereits ein wenig umgeräumt und dabei Folgendes entdeckt:
An mehreren Stellen an der mit Tapete belegten (Holz-?)Wand der Küche ist unten bis in etwa 40cm Höhe Schimmel. Nicht nur an einer, sondern an mehreren Ecken / Stellen. Aber nur an der Wand. Und nur in der Küche, also im "Anbau" des Chalet's.
Im industriell gefertigten Teil des Chalet's, also im "Mobilheim" selbst, ist kein Schimmel auffindbar.
Alle Ecken und Wände sind
ABSOLUT TROCKEN und
SCHIMMELFREI.
So ganz im Detail erklären kann ich diesen Effekt nicht. Aber ich als Laie würde auf einen Konstruktionsfehler oder einen Verschleiß des "Anbau's" tippen, denn sonst müßte jener Schimmel und Feuchtigkeit ja auch im Rest des Chalets auffindbar sein.
Die alles entscheidende Frage ist jetzt aber:
Was genau ist zu tun, damit sowas nicht mehr vorkommt?
Müssen nur die Tapeten runter (falls darunter keine Feuchtigkeit / Schimmel aufzufinden ist)?
Oder müssen die darunter liegenden Wände/Böden/Decken auch runter und neu gemacht werden?
Wenn ja, wie genau?
Muß die in den Wänden zwischen liegende Isolierung neu gemacht werden?
Wenn die Feuchtigkeit von unten aus jenem Zwischenraum nach oben ins Chalet "durch kriecht", wie isoliere ich dann unten alles richtig?
Und wie dichte ich das alles korrekt ab?
Alles das sind Fragen, auf die ich als Laie keine kompetente Antwort finde, weswegen ich kompetente Hilfe benötige.
Auch bei der Durchführung könnte ich hier und da Hilfe gebrauchen, da so einiges sicher meine Fähigkeiten übersteigt.
So zum Beispiel.....
- Analysieren und Entscheidungen treffen
- Fliesen legen
- korrekt isolieren und abdichten
- Neu-Verlegung der Elektrik
- ggf. Neu-Verlegung von Gas-Leitungen
- und noch einiges mehr.
Gemacht werden soll effektiv (ohne Auflistung der Sanierungs-Einzelschritte):- Aufbau der gesamten Küchen-Schränke auf verkleideten Euro-Paletten (da ich 1,85m groß bin!)
- Trittschall-Dämmungs-Platten (wie bei Laminat!)
- Schöner neuer PVC-Boden rein
- Fliesen an die Wände, wo die Küche ist (Rest Tapete)
- Latex-Farbe auf die Tapeten
- Neue Decken-Panelen `rein (ggf. Noch mehr Isolierung in die Decke!)
- Strom legen in der Decke für neue Küchen-Lampe
- Strom legen in der Wand für neue Küchen-Wand-Beleuchtung über Arbeitsfläche
- Küche korrekt aufbauen
- Neue Dunstabzugshaube einbauen
- Neuen Einbau-Gas-Herd einbauen
- und noch einige Kleinigkeiten und Gimmicks mehr.
Ich hoffe, daß ich vieles davon selbst machen kann.
Denn wie gesagt: Meine finanziellen Mittel sind zwar nicht schlecht, aber dennoch nicht unbegrenzt.
Ich bin mir zum Beispiel im Moment nicht mal sicher, ob ich Euch alle für eine erste Ferndiagnose erforderlichen Daten etc. genannt habe.
Daher bitte am besten bei Unklarheiten nochmal konkret nachfragen.
Für fachlich kompetente Ratschläge und vielleicht auch eine Empfehlung für einen guten günstigen Handwerker (-Betrieb) wäre ich Euch sehr dankbar.
Freundlichen Gruß,
CapC