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Zukunftsmarkt Senioren

Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft und gleichzeitig nimmt der Anteil älterer Menschen zu. Im Jahr 2050 sollen nach Angaben des Bundesministeriums des Innern über 30 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre und älter sein. So ist die demographische Entwicklung nicht nur eine Herausforderung für unsere Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft, sich den sich ändernden Bedürfnissen anzupassen.

 

Ältere Menschen werden eine immer größere Kundenzielgruppe. Ein großer Teil der Menschen, die heute das Rentenalter erreichen, sind körperlich fit und gestalten aktiv ihr Leben. Diese Menschen haben Bedürfnisse, Wünsche und Ansprüche und sie haben das Geld zu konsumieren.

Zusätzlich steigt die Lebenserwartung der Bundesbürger kontinuierlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden Frauen heute etwa 81 Jahre und Männer knapp 76 Jahre alt. Aufgrund der medizinischen Möglichkeiten und der Lebensumstände werden sich auch diese Zahlen noch nach oben verändern. Mit zunehmendem Alter werden für die Menschen beispielsweise Lösungen zur Bewältigung des Alltags und seniorengerechtes Wohnen immer wichtiger.

Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) schätzt Seniorenmärkte als den Wachstumsbereich der Zukunft ein. Die Zielgruppe ist dabei jedoch durchaus inhomogen. Es sind verschiedene Wünsche zu befriedigen, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen angepasst. Ein Patentrezept für diesen Markt gibt es sicherlich nicht.

Der Schlüssel zu diesem Kundenkreis liegt in seniorengerechten Produkten und Dienstleistungen, die individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Grob kann man dabei die Bereiche Wohnen, Gesundheit und Unterhaltung nennen. Gefragt werden auf diesem Markt Produkte und Dienstleistungen sein, die die Lebensqualität steigern sowie Bequemlichkeit und Komfort unterstützen. Eine Rolle wird dabei auch die Verbindung von Beratung, Verkauf und Service spielen.

Die Broschüre "Handwerk für ältere Menschen", die unter anderem die Forschungsgesellschaft für Gerontologie (FFG) an der Universität Dortmund herausgegeben hat, zählt folgende Trends für den Zukunftsmarkt Senioren auf:
•    barrierefreies Wohnen/Wohnraumanpassung
•    technische Unterstützung im Alltag
•    Renovierung und Servicedienstleistungen
•    gesunde Lebensmittel, Beratung und Zustellservice
•    Convenience
•    Herstellung und Reparatur technischer Geräte
•    technische Unterstützung von Hilfs- und Pflegetätigkeiten
•    Produktion von Gesundheitsprodukten und eventuelle Dienstleistungsangebote

Die komplette Broschüre mit Praxisbeispielen aus verschiedenen Handwerken können Sie auf den Seiten der FFG unter ffg.uni-dortmund.de herunterladen.

Als weitere Fachpublikationen für Handwerk und Mittelstand erscheinen im Holzmann Medien
handwerk magazin, Deutsche Handwerks Zeitung, boden wand decke, rationell reinigen, RWTextilservice, fleischerei.de
sowie im Holzmann Buchverlag Fachinformationen zur Aus- und Weiterbildung.