Erneuerbare Energie - das heißt nahezu unendlich viel Energie. Laut Bundesumweltministerium hat die Nutzung der erneuerbaren Energien weiter zugenommen. Im Vergleich zum Jahr 2000 verdoppelte sich ihr Anteil am Primärenergieverbrauch. Regenerative Energien stehen sogar zu weiten Teilen im eigenen Land zur Verfügung, gewährleisten somit mehr Unabhängigkeit von Importen, eine höhere Versorgungssicherheit und tragen daneben zur Stärkung der heimischen Wirtschaft bei.
Der Trend zu erneuerbarer Energie ist nicht neu, aber ein Ende ist nicht abzusehen. Die herkömmlichen fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas sind mit Nachteilen behaftet. Ihre Verbrennung setzt klimaschädliche Emissionen frei. Deren Folgeschäden und -kosten wurden erst in jüngster Zeit, anlässlich des vierten UNO-Klimaberichts, breit öffentlich diskutiert. Ferner sind ihre Vorkommen begrenzt – ebenso wie die Ressourcen an Uran – und die Preise der entsprechenden Energieerzeugnisse stiegen in den letzten Jahren exponentiell.
Energie vor unseren Augen
Die nachhaltigen Energiequellen auf der Erde sind Sonne (Solarenergie), Wind (Windenergie), Wasser (Wasserkraft), Biomasse (Bioenergie) und Erd- (Geothermie) sowie Umgebungswärme. Die Nachfrage nach regenerativer Energieerzeugung wird nicht zuletzt wegen der zahlreichen staatlichen Fördermöglichkeiten in diesem Bereich weiter zunehmen. Die angesprochenen Handwerksbranchen werden seitens der Verbraucher vermehrt mit Fragen zur Nutzung erneuerbarer Energien konfrontiert. Die folgenden Aspekte rund um das Thema nachhaltige Energie sind gegenwärtig besonders relevant:
• Dämmmaßnahmen, luftdichte Gebäudehülle
• Gebäudetechnik zur effektiven Tageslichtnutzung
• Lüftungssysteme
• Hausenergiesysteme
• Austausch und Neuinstallation von Heizkesseln
• Betonkerntemperierung und andere Varianten thermoaktiver Bauteilsysteme
• Fotovoltaik, Solarthermie
• Wärmepumpen- oder Wärmespeicherheizungen
• Wärmerückgewinnung
• Kraft-Wärme-Kopplung
• Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie für die thermische Nutzung und zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung
• Anlagen zur Verbrennung von fester Biomasse für die thermische Nutzung
• Biokraftstoffe wie Pflanzenöl oder Biogas
Das Bundesumweltministerium informiert Sie unter bmu.de. Die aktuellen Förderrichtlinien zum Marktanreizprogramm sind beim Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter bafa.de abrufbar.
Der Bundesverband Erneuerbare Energien informiert Sie unter bee-ev.de. Näheres zu Konzepten und Energietechnologien finden Sie im Internet unter bine.info.