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Internet
Falschangaben im Web

Viele Deutsche sind bei Online-Angaben nicht ganz ehrlich

 
15.01.2010
 

"Jeder vierte Internet-Nutzer ab 14 Jahren hat online schon einmal falsche Angaben über sich gemacht. Das entspricht 12 Millionen Deutschen", so das Ergebnis einer repräsentativen anonymen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM und des Forschungsinstituts Forsa. Demnach seien die Falschangaben vor allem Abwehrreaktionen gegen die zahlreichen Datenabfragen im Web.

"Viele Web-Surfer verschleiern zuweilen ihre Identität oder täuschen falsche Eigenschaften vor. Dafür gibt es teils sehr verständliche Gründe", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer das Ergebnis. Mit der Wahrheit nähmen es manche nicht allzu genau. Besonders beliebt sei das Tricksen bei Name und Alter. Jeder dritte gab laut BITKOM bereits einmal eine falsche Telefonnummer an, 14 Prozent der Befragten gaben zu ein falsches Geschlecht angegeben zu haben.

Da die Gründe für die Schwindeleien jedoch sehr unterschiedlich sein könnten und nicht nur als Abwehr gegen ständiges Eingaben der persönlichen Daten gewertet werden könnten, ermahnte Scheer die Internet-User zu einem gesunden Misstrauen. "Gerade weil man seinem Gegenüber nicht live ins Gesicht sieht, sollte man nicht alles preisgeben und nicht alles glauben." Mehr über die Ergebnisse der Studie erfahren Sie unter bitkom.org .

Quelle: BITKOM/jtw

 
 

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