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Energie
Förderungskürzung

Solarunternehmen wollen protestieren

 
04.02.2010
 

Zahlreiche Unternehmen der deutschen Solarwirtschaft wollen heute bundesweit gegen die von der Bundesregierung geplante Förderungskürzung protestieren. An den Protesten sollen sich mehrere Tausend Beschäftigte beteiligen, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilte. Die Unternehmen bangen um ihre Wettbewerbsfähigkeit. Aktionen sind unter anderem bei Schott Solar in Alzenau, Bosch Solar Energy in Arnstadt, Q-Cells in Bitterfeld-Wolfen, FirstSolar in Frankfurt/Oder und Solarworld in Freiberg geplant.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte Mitte Januar 2010 mitgeteilt, die Subventionierung von Photovoltaikanlagen noch deutlicher kürzen zu wollen als bislang geplant. In diesem Jahr sollen die Einspeisevergütungen für Solarstrom einmalig um 15 Prozent abgesenkt werden. Das Gesetz soll für Dachanlagen zum 1. April in Kraft treten, für Freiflächen zum 1. Juli. Für Anlagen auf Ackerflächen sollen zu den 15 Prozent zusätzlich 10 Prozent weniger gezahlt werden. Dagegen soll der Anlagenbau für den Eigenverbrauch stärker als in der Vergangenheit gefördert werden.

Quelle: ddp

 
 
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