Deutlich aufgestockt werden sollen die Fördermittel für Energieberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). So sieht es der vom Bundestag beschlossene Bundeshaushalt 2009 vor.
Profitieren sollen davon Hausbesitzer und private Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen, die sich in den vom BMWi geförderten Programmen beraten lassen.
"Die Bürgerinnen und Bürger wollen Energie sparen und ihre Energiekosten senken, sie wissen jedoch häufig nicht genau wie", so Bundeswirtschaftsminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos. Deswegen baue das BMWi sein Informationsangebot aus.
Die zusätzlichen Mittel, von denen 15 Millionen Euro aus Erlösen stammen, die beim Verkauf von Zertifikaten im Emissionshandel entstanden sind, sollen vor allem in folgende Programme fließen:
· In die Energieberatung der Verbraucherzentralen. Die Energieberatung soll mit erweiterter Kapazität in mehr Beratungsstützpunkten angeboten werden: verbraucherzentrale-energieberatung.de
· In die "Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden": bafa.de
· In den vom BMWi und der KfW festgelegten "Sonderfonds Energieeffizienz in KMU". Das Programm gibt es seit Februar diesen Jahres: energieeffizienz-beratung.de.
Quelle: BMWi