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Europa
Immer mehr Grenzpendler

Frankreich ist als Wohnsitz sehr beliebt

 
10.12.2009
 

"Rund 72.500 Personen mit Wohnsitz in einem der Nachbarländer pendelten im Jahr 2005 nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Innerhalb von fünf Jahren hat sich ihre Zahl damit fast verdoppelt", melden die Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Grenzpendler kommen vor allen aus Frankreich, Österreich und den Niederlanden. In den osteuropäischen Grenzstaaten haben laut IAB – trotz der relativ großen Lohnunterschiede – vergleichsweise weniger Pendler ihren Wohnsitz.

Die Studie zeigte, dass über die Hälfte der Grenzpendler ihren Wohnsitz in Frankreich und jeweils 13 Prozent in Österreich und die Niederlande hat. Lediglich sieben Prozent der Pendler kommen aus Polen und Tschechien. Grund dafür seien die deutschen Übergangsregelungen, welche die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die neuen Beitrittsländer noch bis 2011 einschränken. Die IAB-Forscher zeigten zudem, dass 2005 40 Prozent der Grenzpendler die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen.


Die detaillierte Auswertung der IAB-Studie, die zusätzlich Angaben über die Verteilung der Grenzpendler über die verschiedenen deutschen Bundesländer sowie über ihren Bildungsstand liefert, finden Sie unter iab.de .

Quelle: IAB/jtw

 
 

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