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Bundesvereinigung Bauwirtschaft

Die aktuellen Zahlen und Forderungen an die neue Bundesregierung

 
19.10.2009
 
Wir gehen davon aus, dass trotz kurzfristiger Rückschläge die Unternehmen auch wieder mehr investieren werden, so dass sich hoffentlich auch im Wirtschaftsbau die Lage nicht weiter verschlechtern wird", sagte der BVB-Vorsitzende Karl-Heinz Schneider.
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Wir gehen davon aus, dass trotz kurzfristiger Rückschläge die Unternehmen auch wieder mehr investieren werden, so dass sich hoffentlich auch im Wirtschaftsbau die Lage nicht weiter verschlechtern wird", sagte der BVB-Vorsitzende Karl-Heinz Schneider.
Bild: MEV

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"Wir werden mit einem blauen Auge aus diesem Jahr 2009 herausgehen, wobei unsere Kollegen aus dem Bauhauptgewerbe die größte Last der Rezession zu tragen haben", sagte Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB), anlässlich der Herbstpressekonferenz der BVB. Dort stellte er die aktuellen Wirtschaftszahlen seiner Branche vor und forderte von der neuen Bundesregierung eine klare Position zu den immer akuter werdenden Problemen in der Wohnungsbaupolitik.

"Der Umsatz der von uns vertretenen 330.000 Mitgliedsbetriebe wird in diesem Jahr von 189,2 Milliarden Euro auf 186 Milliarden. Euro und damit um 1,5 Prozent sinken. Dabei werden wir 2,73 Millionen Menschen beschäftigen", sagte Schneider. Für das kommende Jahr prognostizierte er, dass der öffentliche Bau eine deutlich stärkere Rolle spielen werde als in diesem Jahr und somit mehr zur Auslastung der Unternehmen beitragen könne. Weitere Zahlen der aktuellen Lage in der Bauwirtschaft erhalten Sie unter bv-bauwirtschft.de .

Auch zum Thema Wohnungsbau legte der BVB-Vorsitzende die neuesten Zahlen vor und appellierte gleichzeitig an die Bundesregierung die aktuelle Wohnungsbaupolitik an die Wirtschaftslage anzupassen. "Der Wohnungsneubau muss uns mit Sorge erfüllen, und nicht nur, weil Bauunternehmen leere Auftragsbücher haben, sondern vor allem auch, weil wir in einigen Regionen Deutschlands bereits wieder auf Wohnungsknappheit zulaufen. Hier muss die Politik endlich gegensteuern: Das ist auch eine unserer Hauptforderungen an die neu gewählte Bundesregierung,“ so Schneider in Berlin.

Laut einer Studie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung könne allein der aus der demografischen Entwicklung abgeleitete Neubaubedarf auf jährlich 225.000 Wohnungen beziffert werden. "Rechne man den qualitativen Bedarf in Höhe von rund 175.000 Wohnungen mit ein, so liege der jährliche Baubedarf bei rund 400.000 Wohnungen pro Jahr, um mittel- und langfristig den Bedarf an bezahlbaren und energetisch vernünftigen Wohnungen zu decken", warnt der BVB. Mehr zu den Forderungen des BVB zur Korrektur der Wohnungsbaupolitik lesen Sie unter bv-bauwirtschft.de .

Quelle: jtw/BVB

 
 

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