„Handwerk und Mittelstand als zentrale stabilisierende Kraft im binnenwirtschaftlichen Raum müssen in den Fokus rücken,“ mit diesen Worten forderte der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Joachim Möhrle, die neue Bundesregierung auf, jetzt auch tatsächlich umzusetzen, was CDU/CSU und FDP in ihren Wahlprogrammen vollmundig angekündigt hatten.
Weiter kündigte Möhrle an: „Wir werden die Parteien an ihren Worten messen und erwarten weitere Entlastungen des Mittelstandes.“ Schließlich sei das Bekenntnis der beiden Parteien zum Mittelstand sicherlich auch einer der Gründe für den Wahlerfolg gewesen.
Wolle sich die neue Bundesregierung für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik einsetzen, so müsse sie laut dem BWHT-Präsidenten den Mittelstand gezielt stärken, um so strukturelle Wachstumsimpulse zu setzen. Die regionale Wirtschaft, die von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt ist, sorge für ökonomische und gesellschaftliche Stabilität, betonte Möhrle.
Falsch wäre es nun Steuer- und Abgabenerhöhungen nicht kategorisch abzulehnen. Korrekturen beim Einkommenssteuertarif sowie bei der Unternehmens- und Erbschaftssteuerreform müssten dafür schnell in Angriff genommen werden.
Quelle: BWHT/jtw